Trumpf nahm im US-amerikanischen Farmington eine neue Laserfabrik in
Betrieb. Damit baut das Unternehmen seine bestehenden
Fertigungskapazitäten aus. Zugleich vergrößert die
amerikanische Tochtergesellschaft den Laserentwicklungsbereich.
„Unser neues Gebäude steht für Laser-Innovation und
technische Exzellenz“, so Peter Leibinger,
Geschäftsführer der Trumpf Gruppe und Sprecher des
Geschäftsbereichs Lasertechnik/Elektronik anlässlich der
offiziellen Einweihung. „Der Ausbau ist Bestandteil unserer
langfristigen Marktstrategie in Nordamerika.“
Das Laser- und Forschungszentrum erweitert das bestehende Trumpf
Firmengelände im Bundesstaat Connecticut um etwa 8.000
Quadratmeter. Der Gebäudekomplex umfasst eine Produktionshalle mit
einer Fläche von etwa 5.200 Quadratmetern sowie einen 560
Quadratmeter großen Reinraum der Reinraumklasse 10.000. Dort
erfolgt die Produktion und Qualitätskontrolle von Gas- und
Festkörperlaser-Resonatoren. Ein Forschungslabor und verschiedene
Entwicklungsabteilungen für Laserresonatoren sind ebenso Teil der
Laserfabrik wie ein Applikationszentrum für das Lasermarkieren.
Insgesamt ziehen etwa 120 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Teilen des
Standortes dort ein.
Das Gesamtvolumen der Investition beträgt 29 Millionen US-Dollar
(18 Millionen Euro). Im Laufe des Sommers werden alle Abteilungen in
das neue Gebäude einziehen und mit der Produktion beginnen.