Führungsarbeit bedeutet heute mehr denn je Höchstleistung
über einen langen Zeitraum. Unter diesem Druck besteht die Gefahr,
innerlich auszubrennen. Mit der Bezeichnung „Burnout“ wird
ein Zustand des körperlichen und seelischen Ausgebranntseins
beschrieben. Die betroffene Person ist mit ihren Kräften am Ende.
Der Burnout ist ein leider immer häufiger auftretendes
Phänomen und vor allem eine Folge von chronischem Stress.
Burnout wird in erster Linie durch übersteigerte
Leistungsorientierung und extremen Druck ausgelöst, beides
Phänomene, die in unserer Zeit bei Führungskräften
besonders häufig auftreten.
Es gibt verschiedene Warnsignale, die Sie darauf hinweisen, dass Sie über Ihre Energiepotenziale hinaus aktiv sind:
- Körperliche Anzeichen, wie zum Beispiel häufige Erschöpfung und chronische Müdigkeit,
- Beschwerden
und Erkrankungen, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, häufige
Erkältungen, Magen- oder Verdauungsbeschwerden, Ekzeme und
Allergien,
- Aggressionen und ungehaltene Reaktionen anderen Menschen gegenüber,
- Unzulänglichkeitsgefühle, negative Einstellung zur eigenen Leistung und Person,
- Depressive Verstimmungen und Angstzustände.
Vorbeugen ist besser als heilen: Erinnern Sie sich selbst daran, von
Anfang an besser für sich zu sorgen. Wer erst einmal ausgebrannt
ist, braucht viel Zeit und Mühe, um sich davon zu erholen. Sehr
viel sinnvoller ist es, bereits von Anfang an darauf zu achten, erst
gar keinen Burnout zu erleiden.
Quelle
Fachverlag für Recht und Führung
Theodor-Heuss-Str. 4
53095 Bonn
Telefon 0228/9 55 01 30
Telefax 0228/35 97 10
www.vorgesetzter.de