Die Gehälter in der Photovoltaikbranche sind gegenüber dem
Vorjahr um über 2,22 % gestiegen. Das ist das zentrale Ergebnis
der aktuellen „Gehaltsstudie 2011/2012 – Das verdient die
Solarbranche wirklich“ des Unternehmens PhotovoltaikZentrum
– Michael Ziegler. Die Gehaltsstudie, in der die Gehälter
von fast 6.500 Beschäftigten aus der PV-Branche ausgewertet
wurden, erscheint bereits zum dritten Mal. Die Daten gehen aus einer
Onlineumfrage hervor, die über das Panel Photovoltaikumfrage in
einem Zeitraum von mehreren Monaten erhoben wurden. Auch in diesem Jahr
lag der Fokus wieder darin, die durchschnittlichen Einkommen von
Beschäftigten verschiedener Bereiche und Positionen aus der
Branche zu ermitteln.
Erstmals umfassende Vergleiche zum Vorjahr möglichDa ein Gehaltsvergleich in der letzten Gehaltstudie auf Grund von
zahlreichen Neuerungen nicht durchgeführt werden konnte, ist nun
ein besonderer Schwerpunkt dieser Studie die Veränderung der
Gehälter und Löhne im Vergleich zum Vorjahr. Erstmalig
können umfassende Vergleiche gezogen werden und es lassen sich
erste längerfristige Trends herausarbeiten. Die aktuelle Studie
wurde zudem um einige Grafiken erweitert.
Wichtigste Ergebnisse und ErkenntnisseNeben einer insgesamt positiven Entwicklung bei den Gehältern und
einer Gehaltssteigerung von 2,22 % - (Median 2010/2011: 36.000 € /
2011/2012: 36.800 €) -, bleiben die Gehaltsunterschiede zwischen
Männern und Frauen beträchtlich, und das nicht nur bei
Führungspositionen. Im Vergleich zum Vorjahr sind sowohl die
Gehälter von Frauen als auch von Männern gestiegen
(Vollzeit), dennoch blieb der Gehaltsunterschied damit auf ähnlich
hohem Niveau wie 2010/2011. Aktuell liegt der Gehaltsunterschied bei
17,38 %, im letzten Jahr waren es 17,37 %.
Das Ost-West-Gefälle ist mit 16,5 % ausgeprägter als im
Vorjahr (16,1 %). Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern (mit
Ausnahme von Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern) sind die
jährlichen Einkommen im Schnitt um fast 400 Euro gesunken sind. So
gingen etwa in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt die
Gehälter/Löhne zurück, während sie in
Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein zumindest
geringfügig anstiegen.
Knapp die Hälfte der Arbeitnehmer erhält variable
Entgeltbestandteile. Ihr Anteil am Gesamtgehalt beträgt inzwischen
bereits 15 % (Vorjahr: 13 %). Unternehmen setzen in höherem
Maße auf Zusatzleistungen, um Mitarbeiter abhängig von ihren
Leistungen zu entlohnen und entsprechend zu motivieren. Im Vergleich
zum Vorjahr sind die Beschäftigten in etwa gleich zufrieden mit
ihrem Gehalt/Lohn. Die Sorge um den Arbeitsplatz hat hingegen erheblich
zugenommen. Im Vorjahr sorgten sich lediglich 34 % der Befragten um
ihren Arbeitsplatz, aktuell sind es bereits über 55 %.
Individuelle Gehaltsreports für SolarunternehmenDas PhotovoltaikZentrum kann mittlerweile auf über 12.379
Gehälter/Löhne von Mitarbeitern aus der Photovoltaik- und
Solarbranche zurückgreifen und bietet deshalb erstmalig
Unternehmen aus der Branche einen individuellen Gehaltsreport an. Mit
dem Gehaltsreport gibt das Unternehmen Personalentscheidern Richtwerte
speziell für ein gesuchtes Gehaltsprofil an die Hand, an denen
diese sich orientieren können. Der Gehaltsreport kann aber auch
als Gehaltsvergleich für bereits bestehende Positionen im
Unternehmen herangezogen werden. So wird sofort ersichtlich, ob
Mitarbeiter unter- oder überdurchschnittlich bzw. marktgerecht
vergüten werden. Der Gehaltsreport eignet sich auch für
Gehaltsverhandlungen mit Mitarbeitern. Solarunternehmen haben damit
eine überaus effektive Möglichkeit, detaillierte
Gehaltsangaben zu den unterschiedlichsten Profilen von
Vollzeit-Mitarbeitern zu erhalten.
Michael Ziegler, Geschäftsführer von PhotovoltaikZentrum -
Michael Ziegler und Autor der Studie: „Die vorliegende
Gehaltsstudie ist deshalb so interessant, da sie die aktuelle Marktlage
in der Solarbranche widerspiegelt. Gerade in den letzten Monaten konnte
verstärkt wahrgenommen werden, dass Gehälter teilweise massiv
zurückgefahren wurden. Die Unternehmen reagieren damit auf die
schwierige Marktsituation, zu Lasten der Mitarbeiter.“ Eine
Leseprobe der Gehaltsstudie 2010/2011 steht im Onlineshop kostenfrei
zum Download zur Verfügung. „Mit unserem individuellen
Gehaltsreport freuen wir uns, ein für Persltsonalentscheider
unterstützendes Produkt vorstellen zu dürfen“, so
Ziegler.
Weitere Informationen zum individuellen Gehaltsreport finden Sie unter:
http://www.photovoltaikstudie.de/gehaltsreport