Eine äußerst hohe Effizienz von bis zu 65 Prozent bei
gleichzeitig 200 Watt optischer Leistung zeichnet die neuen Laserbarren
von Osram Opto Semiconductors aus. Durch ihren Einsatz können
Laser-Systeme einfacher und günstiger gestaltet werden. Dies macht
sich nun auch Laserline, einer der führenden Hersteller von
Diodenlasern für die industrielle Materialbearbeitung, zu nutze.
Laserbarren von Osram Opto Semiconductors sind das Herzstück der
neuesten und stärksten fasergestützten Diodenlaser-Serie von
Laserline. Diese wassergekühlten Komplettsysteme liefern zwischen
2 und 15 Kilowatt (kW) Leistung aus einer Faser mit 1 bis 2 mm
Kerndurchmesser. Ihre Gesamteffizienz erreicht aufgrund des hohen
Wirkungsgrads der eingesetzten Barren Spitzenwerte
von über 40 Prozent.
Die Laserbarren-Serie SPL BKxx- 40WFT liefert infrarote Strahlung in
verschiedenen Wellenlängen zwischen 915 und 1020 Nanometer (nm).
Aufgrund ihrer sehr guten Effizienzwerte von bis zu 65 Prozent erreicht
sie hohe Lebensdauern entsprechend den Anforderungen industrieller
Lasersysteme.
Effizientes Gesamtsystem Neben dem optischen Pumpen von Faserlasern ist die direkte
Materialbearbeitung, beispielsweise das Schweißen und Schneiden
von Metallen in der Automobilindustrie, eines der
Hauptanwendungsgebiete von Infrarotlasern mit über 1 kW Leistung.
Direkte Diodenlaser sind die effizienteste Laserlichtquelle für
solche fasergekoppelten Systeme und damit eine gute Alternative
für die bisher vielfach verwendeten, aber weniger effizienten,
Kohlendioxid-Laser.
Michael Klein, Marketing Manager für Laserbarren bei Osram Opto
Semiconductors, betont: „Unsere Entwicklungen bei den Laserbarren
treiben den Einsatz direkter Diodenlaser in immer höhere
Leistungsklassen voran und helfen so unseren Kunden, neue Märkte
zu erschließen. Die Endanwender profitieren von der verbesserten
Technologie unter anderem in Form niedrigerer Investitionskosten, weil
nun weniger Laserbarren für die gewünschte Leistung
benötigt werden. Außerdem reduzieren sich für sie
aufgrund der hohen Effizienzen und Lebensdauern auch die Strom- und
Wartungskosten.“
Grundlage für die Entwicklung des Spitzenlasers sind Ergebnisse,
die Osram Opto Semiconductors im Rahmen des Projekts HEMILAS erarbeitet
hat, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und
Forschung. Herauszuheben sind hier vor allem eine effizienzoptimierte
Struktur der Epitaxie-Schichten und verbesserte Spiegeltechnologien mit
hoher Zerstörschwelle.
Mehr Informationen unter
www.osram-os.com/