Arbeitssucht beginnt wie die meisten anderen Süchte schleichend.
Zunächst kreisen die Gedanken immer häufiger um die Arbeit,
bis schließlich nichts anderes mehr zählt, was zu totaler
Überforderung und schließlich zu Arbeitsunfähigkeit
führen kann. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann
sie sogar zum Tode führen. Damit Sie
oder Ihre Mitarbeiter das gesunde Maß an Arbeit nicht aus dem
Blick
verlieren, sollten Sie die ersten Warnzeichen kennen und ernst nehmen.
- Arbeitssucht zeigt sich anhand körperlicherund psychischer
Symptome wie häufigen Kopfschmerzen, Antriebsschwäche, Konzentrationsproblemen
oder starken Stimmungsschwankungen.
- Workaholics verleugnen, dass sie überdurchschnittlich viel
arbeiten. Sie arbeiten weiter, auch wenn sie Ihre Belastungsgrenze überschritten
haben und steigern weiter die Dosis: Um Befriedigung durch die Menge der
geleisteten Arbeit zu erhalten, müssen sie immer mehr arbeiten. Darüber hinaus
erfinden sie Ausreden und versuchen, die Mehrarbeit zu begründen: „Das muss
unbedingt heute erledigt werden.
- Workaholics scheuen Teamarbeit: Sie empfinden
sie als Ballast und Hindernis und meiden sie. Außerdem meinen sie, ständig
erreichbar sein zu müssen, ob abends, im Urlaub oder am Wochenende. Sie
delegieren nicht gern: Selbst banalste Aufgaben geben sie nicht aus der Hand.
Und selbstverständlich muss alles perfekt sein. Dennoch sind Workaholics oft
unzufrieden mit dem, was sie geschafft haben.