Mitsubishi Electric Corporation hat eine neue DFB-Laserdiode mit der
Bezeichnung ML7xx42 sowie die neue Avalanche-Fotodiode PD8xx24 auf den
Markt gebracht. Die beiden neuen Bauelemente wurden speziell zur
Verwendung in optischen Netzwerk-Einheiten (ONU: Optical Network Units)
von symmetrischen passiven optischen 10-GBit-Ethernet-Netzwerken
(10G-EPON) entwickelt.
Die neue DFB-Laserdiode (DFB: Distributed Feedback) ML7xx42
enthält eine aktive AlGaInAs-Schicht, die selbst bei hohen
Umgebungstemperaturen und niedrigem Betriebsstrom eine Ausgangsleistung
von 10 mW zur Verfügung stellt. Durch die verbesserte
Modulationsbandbreite ist die Laserdiode in der Lage, bei 10 Gbit/s
ordnungsgemäß zu arbeiten. Die DFB-Laserdiode ist in einem
TO-CAN-Gehäuse mit 4,8 mm Durchmesser untergebracht und mit einer
asphärischen Linse versehen, um so für eine hohe
Kopplungseffizienz zu sorgen. Bei der ML7xx42 liegt das spektrale
Maximum bei einer Wellenlänge von 1.270 nm, während bei einer
Ausgangsleistung von 10 mW der Betriebsstrom weniger als 70 mA
beträgt. Die Diode wurde für den Betriebstemperaturbereich
von -5 bis +75 °C entwickelt.
Für die Multiplikationsschicht der neuen, rauscharmen
Avalanche-Fotodiode PD8xx24 nutzt Mitsubishi Electric AlInAs. Damit
erreicht Mitsubishi Electric eine branchenweit führende
Empfindlichkeit von typischerweise 31,5 dBm. Die PD8xx24 ist in einem
TO-CAN-Gehäuse mit 5,4 mm Durchmesser untergebracht und mit einer
Kugellinse versehen. Die Avalanche-Fotodiode (APD) arbeitet im
Wellenlängen-Band um 1.570 nm und weist eine APD-Ansprechverhalten
von typischerweise 0,8 A/W auf, während die Bandbreite bei 6,5 GHz
(typ.) liegt.
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www.mitsubishichips.eu/