Branchenthemen LASER World of PHOTONICS World of Photonics Congress LASER World of PHOTONICS CHINA LASER World of PHOTONICS INDIA
HOME
FACHTHEMEN
BUSINESS LIFE
Suche in...
 AUSSTELLERDATENBANK 
go
Volltextsuche
Firma
PLZ / Ort / Land
/
Land
Halle
 TERMINDATENBANK 
go
Stichwortsuche
in/im
in/im
 nur Highlights
an/am
von - bis
 - 
 KONFERENZPROGRAMM 
go
Stichwortsuche
Suche über Themengebiet
Suche über Konferenz
 
:-) my.world-of-photonics.net
Username 
Passwort 
Passwort vergessen? 
Jetzt registrieren!
i Alles über my.world-of-photonics.net





Mercateo - der Megahändler für Geschäftskunden im Internet

Seite drucken Seite weiterempfehlen  |   English
TECHNOLOGIEN
Fraunhofer Heinrich Hertz Institute (HHI)
Solarzellen auf Schwarzem Silizium - Wirkungsgrad durch neue Technik verdoppelt

Fraunhofer Heinrich-Hertz Institut (HHI) am Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) erreicht Rekordergebnis für Solarzellen durch Femtosekunden Laserpuls prozessiertes Schwarzes Silizium.

Forschern des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts ist es gelungen, durch den von ihnen entwickelten Femtosekunden-Laserpuls-Prozess den Wirkungsgrad von Schwarzen Silizium-Solarzellen zu verdoppeln. Mit den Schwarzen Silizium-Solarzellen ist es möglich, den Infrarot-Anteil des Sonnenlichts für die Energiegewinnung zu nutzen. Dieser Anteil des Sonnnenlichts, rund ein Drittel des Spektrums, wird von den herkömmlichen Solarzellen nicht erfasst. Ausschlaggebend für diese Effizienzsteigerung von Siliziumsolarzellen ist unter anderem die Veränderung des Siliziums-Ausgangsmaterials. Darüber hinaus verringern sich die Herstellungsschritte für Solarzellen um die Hälfte. Die Forschungsarbeiten erfolgten im Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut, Standort Goslar, unter Leitung von Prof. Wolfgang Schade. Der bisher höchste Wirkungsgrad von 2,2 Prozent wurde von einem Team an der Harvard University (Arbeitsgruppe Prof. E. Mazur) erreicht.

Mit dem vom Fraunhofer HHI entwickelten Laser-Verfahren werden die Oberflächen von Silizium-Wafern, aus denen Solarzellen gefertigt werden, mit Hilfe von ultrakurzen Laserblitzen, den Femtosekunden-Laserpulsen, behandelt. Die Oberfläche der Zelle absorbiert durch diese Veränderung den bisher ungenutzten Infrarotanteil für die Energiegewinnung. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von "Schwarzem Silizium" und "Black Silicon Solarzellen". Im Fraunhofer HHI wurden die Laserpulse nun in ihrer Form so verändert, dass sich doppelt so leistungsfähige Black Silicon Solarzellen wie bisher herstellen lassen.

Dieser am Fraunhofer HHI in Goslar entwickelte Prozess zeichnet sich dadurch aus, dass Vorderseitentextur und der Emitter in einem Schritt gebildet werden. Zusätzlich wird bei diesem Prozess das Silizium-Ausgangsmaterial so verändert, dass es auch im Infraroten absorbiert. Außerdem verringert sich mit diesem Prozess die Anzahl der benötigten Solarzellenherstellungsschritte auf ungefähr die Hälfte.

Die hergestellten Solarzellen zeichneten sich durch hohe Stromdichten im Bereich 38mA/cm² < Jsc < 42mA/cm² aus. Diese recht hohe Stromdichte wird durch die erhöhte Infrarotabsorption ermöglicht. Dieser Wirkungsgradrekord wurde innerhalb eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten zweijährigen Verbundprojektes erreicht. Das realistische Potenzial der Black Silicon Solarzellen sehen die Forscher bei 1 Prozent Wirkungsgradgewinn absolut im Vergleich zu Standard Solarzellen mit einem Potenzial von etwa 15 Prozent.

"Wir sehen in dieser Technologie großes Entwicklungspotenzial, und erste Sondierungsgespräche mit der Deutschen Photovoltaik Industrie sind äußerst positiv verlaufen", so Professor Dr. Wolfgang Schade, Leiter der Projektgruppe in Goslar. "Um noch höhere Wirkungsgrade zu erzielen werden wir in einem nächsten Schritt unser Verständnis von Schwarzem Silizium weiter ausbauen."

Basis der Entwicklungen in Goslar ist die Femtosekunden Lasertechnologie. Der Einsatzort der Lasertechnologie ist zum einen die reine Solarzelle aus Schwarzem Silizium. Außerdem kann der Prozess für einseitige Solarzellentexturen, oder zur Oberflächenvergrößerung zur Verbesserung von mechanischen Hafteigenschaften von solarzellenspezifisch benötigten Schichten verwendet werden.

Weitere Informationen unter http://www.hhi.fraunhofer.de/



empty
Polytec
Sichere Brücken dank neuem Laser go
PRODUKTINNOVATION
weitere Beiträge ( 309 )  weitere Beiträge ( 309 ) 
Coherent
Neuer kompakter Meterless USB Sensor für die Biophotonik go
Coherent
Erster kommerzieller Hersteller von Lasermessgeräten mit ISO/IEC 17025 Zertifizierung go
Osram Opto Semiconductors
Spitzenleistung für Industrielaser - neue Laserbarren-Serie mit 200 Watt Dauerleistung go
NEUES VON MESSEN UND CONGRESS
weitere Beiträge ( 9 )  weitere Beiträge ( 9 ) 
Messe München International
Neuer Termin für Spitzentreffen der Photonikbranche - LASER World of PHOTONICS 2013 findet bereits im Mai statt go
LiM 2013
LiM 2013 - Lasers in Manufacturing (LiM) go
Optecnet
Optecnet Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS INDIA 2012  go
TECHNOLOGIEN
weitere Beiträge ( 95 )  weitere Beiträge ( 95 ) 
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg
Licht in Nanostrukturen gefangen go
Laser Zentrum Hannover e.V.(LZH)
Besser hören dank Lasertechnik go
Max-Planck-Institut für Quantenoptik
Durchbruch in der Quantenkommunikation go
MÄRKTE-TRENDS
weitere Beiträge ( 43 )  weitere Beiträge ( 43 ) 
Optech Consulting
Rekord-Nachfrage nach Lasersystemen zur Materialbearbeitung go
Jenoptik-Konzern
Geschäftsjahr 2011 - Profitabilität deutlich gesteigert go
Vitronic
Schüsselfertige Bildverarbeitungslösungen auf der Automatica 2012 go
KÖPFE
weitere Beiträge ( 14 )  weitere Beiträge ( 14 ) 
Newcomb-Cleveland-Preis
Lode Pollet bekommt den Newcomb-Cleveland-Preis go
TU Berlin
Green Photonics Award für die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Bimberg go
Universität Jena
Dr. Alexander Heisterkamp wird Professor an der Universität Jena go
PHOTONICS INTERVIEW
weitere Beiträge ( 14 )  weitere Beiträge ( 14 ) 
Akad. Oberrat Dr.-Ing. Ingomar Kelbassa
Ressourcen- und Energieeffizienz mit Generativen Fertigungsverfahren go
INTERVIEW: Ms. Wei Sui, CSIG
Höhere Qualität bei geringeren Kosten go
INTERVIEW: Dr. Eckhard Heybrock, VDI
Photonik braucht den Dialog mit der Gesellschaft go


 News - 17.05.2012
 zurück    top