Das Light Deflection Cube (LDC) Evaluationkit des Fraunhofer-Instituts
für Photonische Mikrosysteme IPMS kann ab sofort für
einachsige MEMS-Scannerspiegel via Internet kundenspezifisch
konfiguriert und angefragt werden. Der Zugang zur
Scannerspiegeltechnologie soll damit erleichtert werden.
Licht über eine Achse abzulenken, ist der Schlüssel für
eine Vielzahl von Anwendungen wie Strichcodelesen, Laserprojektion von
Bildern oder dreidimensionale Objektvermessung. Resonant schwingende
Mikroscannerspiegel, kurz Mikroscanner, wie sie am Fraunhofer-Institut
für Photonische Mikrosysteme IPMS seit Jahren entwickelt werden,
sind dabei die Technologie der Wahl, wenn es darum geht, kompakte,
energieeffiziente, robuste und vor allem preiswerte Systeme zu bauen.
Denn die aus Silizium gefertigten Schwingspiegel sind im Durchmesser
nur 0,5 mm bis 3 mm groß und für eine kostengünstige
Massenfertigung prädestiniert.
Dennoch bewegt sich die Zahl der auf Mikroscanner basierenden Produkte
noch in überschaubaren Grenzen. »Die Entwicklung von
komplexen MEMS-Bauelementen wie unseren Scannerspiegeln ist nicht nur
zeitintensiv und mit hohen Kosten verbunden«, erklärt Denis
Jung, Projektleiter am Fraunhofer IPMS. »Auch die Integration der
Mikroscanner, Positionserkennung und Steuerungselektronik in die
Systemumgebung bedeutet für mögliche Anwender ein Hindernis,
Mikroscannertechnologie in ihrer Produktentwicklung zu
berücksichtigen«.
Mit dem Vertrieb des LDC-Evaluation-Kits über das Internet
unterstützt das Fraunhofer IPMS seine Kunden dabei, den
technologischen Anforderungen immer kürzerer
Produktentwicklungszyklen gerecht zu werden. Das auf einem
standardisierten, konfigurierbaren VarioS® MEMS-Spiegel basierende,
gehäuste Light Deflection Cube Evaluationkit umfasst neben dem
MEMS-Spiegel einen Positionssensor, die komplette
Ansteuerungselektronik sowie eine Software-Schnittstelle für die
Spezifikation der Betriebsparameter.
Weitere Informationen unter
http://www.ipms.fraunhofer.de/