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PRAXIS
Meeting
5 Tipps gegen Pannen-Meetings

Führungskräfte verbringen über die Hälfte Ihrer Arbeitszeit in Besprechungen und nicht selten enden diese in „open end“ - Veranstaltungen und sind hinsichtlicht Ablauf und Resultat völlig unbefriedigend. Wenn ein Meeting erfolgreich verlaufen soll, so ist eine gute Vorbereitung schon die halbe Miete.
  1. Eigene Vorbereitung
    Bereiten Sie sich als Meetingleiter auch mental vor. Spielen Sie dazu einige Themen und mögliche Fragestellungen im Geiste durch. Somit sind Sie auf verschiedene Situationen gut vorbereitet und reagieren souverän und professionell.
  2. Auswahl der Teilnehmer
    Um zu vermeiden, dass die „falschen Leute“ teilnehmen, sollten Sie im Vorfeld genau recherchieren wer was zur Zielsetzung beitragen kann? Welche Kompetenzen und vor allen Dingen Informationen hat der Einzelne? Weniger ist oft mehr.
  3. Auswahl der Location
    Wenn in einem Meeting Kreativität gefordert ist, dann sollte der Ort auch dazu passen. In einem Kloster z.B. kommt es durch die Abgeschiedenheit und Ruhe zu intensiverer und bewussterer Wahrnehmung, die Sinne werden geschärft. Für die Vorbereitung gilt: Beengte Räumlichkeiten beengen auch den Blick und damit die Kreativität.
  4. Genaue Terminabstimmung
    Die Terminierung sollte ca. 1- 2 Wochen vor der Besprechung erfolgen. Bei wichtigen Entscheidungsträgern sogar noch weiter im Vorfeld. Verhinderungen sind nur dann entschuldbar, wenn ein Termin mit höherer Priorität dazwischen kommt. Obwohl in vielen Unternehmen gerne der Nachmittag für Besprechungen genutzt wird, damit vorher noch alles erledigt werden kann, sollten Sie ein kreatives Meeting nicht unbedingt auf den späten Nachmittag legen. Bekanntlich steuern die Teilnehmer auf ihr Leitungstief zu.
  5. Grund der Besprechung
    Fügen Sie zur Einladung unbedingt die Kernpunkte dieses Meetings hinzu. Dabei können Sie den Ist-Zustand kurz zusammenfassen und wenn möglich auch das Ziel formulieren. So erhalten die Teilnehmer genügend Zeit, um sich auf den anberaumten Termin vorzubereiten. Legen Sie eventuell auch gleich fest, was von wem für dieses Meeting zu erledigen ist bzw. welche Vorbereitungen Sie erwarten. Genau dieselben Kernpunkte bilden dann den Fahrplan für das Treffen und sollten während der gesamten Besprechung visualisiert werden. Schreiben Sie dazu die Kernpunkte auf eine Flipchart und hängen Sie diese Aufzeichnungen für alle gut sichtbar aus. Erledigte Punkte können während des Meetings abgehakt und auch nicht mehr weiter besprochen werden. So arbeiten Sie konsequent Punkt für Punkt ab. Das Abhaken hat auch einen psychologischen Wert: es signalisiert das bereits geschaffte.

Autorin
Kerstin Wunderlich,
Team für Training und Coaching,
Mail: info@dr-wunderlich-team.de
http://www.dr-wunderlich-team.de


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 News - 20.06.2013
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