Rückmeldungen sind wichtige Anhaltspunkte, um
Kommunikationsstörungen zu vermeiden und Missverständnisse aufzuklären. Dabei
wird dem Gesprächspartner Gelegenheit gegeben, sich über seine Wahrnehmung des
Gesprächs (auf den unterschiedlichen Ebenen) zu äußern. Sowohl beim Geben als auch
beim Nehmen von Feedback sind jedoch bestimmte Regeln einzuhalten:
- Geben Sie niemals Feedback auf Feedback!
- Feedback ist wertfrei und soll nur die Kommunikation als solche beschreiben.
- Feedback soll konkret sein und sich auf eine spezifische Situationen oder einen bestimmten Sachverhalt beziehen.
- Nur
zweckdienliche Aspekte sind nützlich, die Rückmeldung soll
sich nur auf Verhaltensweisen beziehen, die auch wirklich
verändert werden können.
- Ein Feedback liefert nur die Informationen darüber, was die Kommunikation auslöst, fordert jedoch nichts.
- Bevor
Sie Feedback geben: Vergewissern Sie sich, ob Ihr Gesprächspartner
bereit ist, Ihre Rückmeldung anzuhören und anzunehmen. Im
Optimalfall bittet ein Gesprächspartner um eine Resonanz in Form
einer Rückmeldung.
- Ein Feedback darf niemals dazu
verwendet werden, sich selbst in ein besseres Licht zu stellen oder um
das Gegenüber zu diskreditieren.
| Autor |
Stéphane Etrillard Management
Institute SECS
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