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PRODUKTINNOVATION
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Institut für Photonische Technologien
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Das Institut für Photonische Technologien Jena präsentiert in
diesem Jahr mit den Themen Laserdiagnostik, neue Substrate für die
Bioanalytik und laser-aktive Materialien gleich drei
Forschungshighlights auf der "LASER - WORLD OF PHOTONICS 2009". Die
Weltleitmesse für Photonik findet vom 15. bis 18. Juni 2009 in
München statt. Kompakte Geräte zur Charakterisierung optischer Komponenten
für Hochleistungslaser werden von der Abteilung Laserdiagnostik
unter der Leitung von Dr. Wolfgang Paa vorgestellt. Diese beruhen auf
dem Prinzip der photothermischen Ablenkung (LID - Laser Induced
Deflection) sowie der laserinduzierten Fluoreszenz (LIF - Laser Induced
Fluorescence). Ein am IPHT in Kooperation mit der Fa. SPECK
Sensorsysteme GmbH neu entwickelter Prototyp misst an kleinen Proben
absolute Absorptionen in kleinsten Volumina. Zudem ermöglicht das
Messkonzept eine Bestimmung von sowohl Schichten- als auch
Volumenabsorptionen in nur einer Probe und einer Messung, verringert
also den Zeitaufwand und erlaubt die kostengünstige Untersuchung
großer Probenzahlen. Der Prototyp ist gleichermaßen
für alle Laserwellenlängen geeignet und leicht in bestehende
Aufbauten zu integrieren. Damit ist die Untersuchung substanzselektiver
Eigenschaften der Materialien wie etwa Verunreinigungen und Defekte in
Quarzglas noch schneller und einfacher möglich.
Metallische Nanostrukturen für die Analytik
Die oberflächenverstärkte Raman-Spektroskopie (SERS - Surface
Enhanced Raman Spectroscopy) gewinnt zunehmend an Bedeutung für
den Nachweis von Mikroorganismen und Biomolekülen. Die Anwendung
der sehr spezifischen und sensitiven Methode mit kurzen
Detektionszeiten wird allerdings momentan noch durch den Mangel
serienreifer nanostrukturierter Substrate beschränkt. Auswege
hieraus präsentieren Dr. Robert Möller, Leiter der
Nachwuchsgruppe "Jenaer Biochip Initiative (JBCI)", und seine
Mitarbeiter auf der LASER. Mit Hilfe der Elektronenstrahllithografie
können reproduzierbar Metalloberflächen aus Gold hergestellt
werden. Die Nanorhomben und -quadrate erfüllen die
gewünschten Eigenschaften und analytischen Anforderungen.
Darüberhinaus wird am Stand des IPHT ein Überblick über
die Arbeiten der Abteilung Faseroptische Module des IPHT gegeben. Das
IPHT beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Design, dem
Aufbau und der umfassenden Charakterisierung optischer Fasern, die
entweder "passiv" das Licht nur leiten oder "aktiv" selbst als Quellen
z. B. für Laserlicht dienen können. Die Herstellung optischer
Spezialfasern ist eine Kernkompetenz des Instituts.
Zu besichtigen sind die Arbeiten in Halle B1 am Stand 358
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| NEUES VON MESSEN UND CONGRESS |
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