
Polytec Halle B1, Stand 447
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Die Terahertzstrahlung hat in letzter Zeit größeres Aufsehen
erregt aufgrund ihres möglichen Einsatzes bei sogenannten „Nackt-Scannern“, die
z.B. auf Flughäfen zum Einsatz kommen könnten.
Dieser Bereich der elektromagnetischen Strahlung, der
zwischen IR-Strahlung (100 μm bzw. 300 GHz) und Mikrowellenstrahlung (1000 μm bzw.
3 THz) liegt, hat viele Jahrzehnte ein Schattendasein geführt, da industrielle
Quellen erst in neuerer Zeit verfügbar wurden. Im Bereich der bereits erwähnten
Sicherheitstechnik aber auch für zerstörungsfreie Werkstoffprüfungen oder bei
medizinischen Untersuchungen eröffnet diese derzeit sehr aktuelle
Strahlungsart interessante Anwendungen.
Dabei ist es stets von Interesse, auch eine quantitative
Aussage über die jeweils vorliegende Strahlungsintensität machen zu können. Dazu
liefert die Firma Polytec aus Waldbronn gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner Laser
Probe das geeignete Messgerät, das auf einem pyroelektrischen Messkopf
mit Chopper und „Lock-In“-Technologie basiert. Dabei wird ein spezielles
Coating gemeinsam mit einem sogenannten „Cavity“-Design benutzt, um diese
Strahlung nahezu wellenlängenunabhängig zu detektieren, was Voraussetzung für
eine quantitativ reproduzierbare Messung ist.
Dieser Detektortyp bewährt sich übrigens bereits seit vielen
Jahren bestens als universell einsetzbarer Laser-Leistungsmesskopf für einen
vom UV bis ins IR reichenden Einsatzbereich.