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PRODUKTINNOVATION
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Scheibenlaser-Schweißnähte ermöglichen bessere Karosseriesteifigkeit und geringeres Gewicht |
Beim Schweißen der Karosserie des neuen Peugeot 3008, der im
Sommer 2009 auf den Markt kommen wird, setzt PSA Peugeot Citroën
drei TruDisk 6002 sowie einen TruDisk 4002 ein. Die Scheibenlaser von
TRUMPF mit Leistungen von 6 und 4 Kilowatt schweißen bei der
Montage im ostfranzösischen Sochaux die Türen und Heckklappen
des neuen Peugeots. Statt einzelner Schweißpunkte setzen die
Scheibenlaser eine durchgehende Schweißnaht. "Damit erreichen wir
eine sehr hohe Karosseriesteifigkeit bei unserem neuen Peugeot 3008",
kommentiert Jean-Charles Schmitt, Produkt- und Prozessmanager für
Lasertechnologie bei PSA, die Vorteile des Laserschweißens.
Zudem ermöglichte der Einsatz der Scheibenlaser neue
Konstruktionsmöglichkeiten für die PSA-Ingenieure. "Im
Vergleich zum konventionellen Karosseriebau mit
Widerstandspunktschweißungen können wir durch den Einsatz
durchgehender Schweißnähte auf Falze verzichten und
gleichzeitig die Blechdicke reduzieren. Dadurch sparen wir pro Fahrzeug
rund 5 Kilogramm Gewicht ein", sagt Schmitt. Zudem konnte PSA die
Abmessungen des Heckfensters vergrößern, sodass Fahrer und
Passagiere eine bessere Sicht haben.
Die vier in der Produktion eingesetzten TruDisk Laser versorgen
insgesamt zehn Bearbeitungsstationen, die das TRUMPF LaserNetwork mit
der notwendigen Laserenergie zum Schweißen versorgt. "Mit dem
LaserNetwork können wir die verfügbare Energie der vier
Scheibenlaser optimal ausnutzen und erreichen Verfügbarkeiten von
nahe 100 Prozent", so Schmitt. Außerdem benötigt PSA
aufgrund des LaserNetworks keine Ersatzlaserstrahlquelle. "Bei
Problemen können wir sehr einfach alle Bearbeitungsstationen auch
mit nur drei Laserstrahlquellen betreiben – mit nur
geringen Produktionseinbußen", betont Schmitt.
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