Die Anzahl der Geschäftsbriefe hat durch den Einsatz von E-Mails
erheblich abgenommen. Dies ist aber kein Grund dafür, dem Inhalt
und dem Stil einer E-Mail weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Wenn Sie
nachfolgende Regeln beachten, wird auch Ihre E-Mail-Korrespondenz die
gewünschte Wirkung erzielen.
Für die E-Mail-Korrespondenz gelten besondere Regeln:
-
Einladungen (außer zu Arbeitsbesprechungen),
Glückwünsche und Entschuldigungen per E-Mail sind stillos.
Hier sollten Sie einen Brief wählen.
- Einen besonders schlechten Eindruck hinterlassen Sie, wenn Sie auf
einen Brief oder eine E-Mail nicht zeitnah oder überhaupt nicht
antworten. Die erwartete Antwortzeit bei einer E-Mail beträgt zwei
Geschäftstage, bei einem Brief eine Woche. Sollten Sie innerhalb dieser
Zeit keine endgültige Antwort geben können, versenden Sie unbedingt
einen Zwischenbescheid.
- Benutzen
Sie keine Abkürzungen wie „mfG", „fyi“,
„thx“ oder „asap“ – sie sind nicht jedem
bekannt.
- Füllen Sie immer den ‚Betreff’ mit einer aussagenkräftigen Beschreibung des Inhaltes der E-Mail aus.
- Verzichten Sie niemals auf eine korrekte Anrede und Verabschiedung. So viel Zeit muss sein.
- Nennen
Sie immer die kompletten Absenderdaten (Anschrift, Telefon, Fax) am
Ende einer E-Mail, damit der Empfänger den Antwortweg frei
wählen kann.
- Senden Sie niemals vertrauliche Informationen über das Netz.
Der richtige Stil in der Korrespondenz gehört heute ebenso zu den
modernen Umgangsformen, wie das persönliche Auftreten beim Kunden.
Sie kommen bei anderen einfach besser an, wenn Sie bestimmte Regeln
beachten. Auch wenn hinter ungeschickten Formulierungen oder
Nachlässigkeiten beim Inhalt keine böse Absicht stecken, es
kann das Verhältnis zum Empfänger empfindlich stören.
Quelle
korrekt!
Anke Quittschau & Christina Tabernig
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