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NEWS
Oktober 2008 gegenüber September 2008
Erzeugerpreise der Industrie in der Eurozone um 0,8% gefallen - In der EU27 Rückgang um 1,4%

In der Eurozone (EZ15) fiel der Erzeugerpreisindex der Industrie2 im Oktober 2008 im Vergleich zum Vormonat um 0,8% und in der EU27 um 1,4%. Im September3 waren die Preise um 0,3% bzw. 0,4% gesunken.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im Oktober 2008 in der Eurozone um 6,3% und in der EU27 um 7,3%.
Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.

Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat fielen die Erzeugerpreise im Oktober 2008 in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor sowohl in der Eurozone als auch in der EU27 um 0,4%. Die Preise im Energiesektor nahmen um 2,0% bzw. 4,0% ab. Gebrauchsgüter nahmen in beiden Gebieten um 0,3% zu. Investitionsgüter blieben in der Eurozone stabil und stiegen in der EU27 um 0,1% an. In beiden Gebieten nahmen Verbrauchsgüter um 0,1% und Vorleistungsgüter um 1,0% ab.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden Zunahmen des Gesamtindex nur in Ungarn (+1,2%), der Slowakei (+0,9%), Irland (+0,4%) und Zypern (+0,1%) verzeichnet. Die stärksten Rückgänge gab es in Dänemark (-5,1%), dem Vereinigten Königreich (-4,2%) und Griechenland (-2,8%), während die Preise in Deutschland stabil blieben.

Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum Oktober 2007 erhöhten sich die Erzeugerpreise im Oktober 2008 in der Industrie ohne den Energiesektor in der Eurozone um 3,2% und in der EU27 um 3,9%. Die Preise im Energiesektor nahmen um 15,8% bzw. 16,9% zu. Vorleistungsgüter stiegen in der Eurozone um 4,4% und in der EU27 um 5,1% an. Verbrauchsgüter verzeichneten einen Anstieg von 2,7% bzw. 3,6%. Gebrauchsgüter stiegen in der Eurozone um 2,7% und in der EU27 um 2,8% an. Investitionsgüter nahmen um 2,2% bzw. 2,8% zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Steigerungen des Gesamtindex in Luxemburg (+21,1%), Rumänien (+15,0%) und Litauen (+14,7%) verzeichnet, die niedrigsten Steigerungen verbuchten die Tschechische Republik (+3,9%), Frankreich (+4,3%) und Slowenien (+4,8%).


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 News - 05.07.2009
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