Das Deutsche Museum in München stellt einen sogenannten
Frequenzkamm aus, in dem ein frequenzverdoppelter, diodengepumpter
Festkörperlaser Verdi von Coherent eingesetzt wird. Dieser Laser
wurde schon bei der Entwicklung des Frequenzkammes von Professor
Theodor W. Hänsch in dessen Versuchsaufbau als Pumplaser
eingesetzt. 2005 erhielt Professor Hänsch für seine Arbeiten
den Nobelpreis für Physik. Er und sein amerikanischer Kollege John
L. Hall teilen sich eine Hälfte der Auszeichnung "für ihre
Beiträge zur Entwicklung der auf Lasern gegründeten
Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen
Frequenzkammtechnik".
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Bei dem Versuchsaufbau wurde mit Hilfe von ultrakurzen Pulsen eines
modengekoppelten Femtosekundenlasers ein Spektrum über mindestens
eine Oktave erzeugt und so ein optischer Frequenzkamm-Synthesizer
realisiert. Dieser ermöglicht eine exakte Zählung der Anzahl
an Lichtschwingungen, um so den zeitlichen Verlauf eines Lichtfeldes
genau zu messen. In seinem Aufbau setzte er den Verdi ein, da dieser
durch seinen single-frequency Betrieb extrem rauscharm ist. Durch diese
Charakteristik gelang es, die bestmögliche Präzision des
optischen Frequenzkammes zu erreichen. Auch heute noch verwendet
Professor Hänsch den Verdi für seine weitere Forschung, da
dieser Laser es ihm ermöglicht, die Grenzen in der optischen
Frequenzkamm-Technologie und deren Applikationen weiter auszudehnen.