Warum Fach-Abteilungen die IT-Abteilung nicht mögen.Laut einer Studie* des IT-Beratungshauses Corporate Quality rechnen
drei Viertel der Experten mit jährlichen Schäden von
über 20 Mrd. Euro durch Reibungsverluste zwischen IT- und
Fachabteilung.
Was jedoch ist genau das Problem, das beide Parteien miteinander haben?
Wo liegen die Schwierigkeiten? Corporate Quality befragte dazu sowohl
Vertreter der einen als auch der anderen Seite. Demnach sehen 80
Prozent der Beteiligten Kommunikationsprobleme, die Hälfte spricht
gar von häufigen Missverständnissen. 44 Prozent konstatieren
ein ständiges "Aneinander-vorbei-Arbeiten" und jeder Fünfte
gar alles zusammen.
Befragt nach dem Fehlverhalten der jeweils anderen Seite, geben die
IT-Mitarbeiter folgende Auskunft: Der Aussage "Die Fachabteilung denkt
nie an die Umsetzbarkeit." stimmen 70 Prozent zu und der Klage "Die
wissen uns gar nicht zu schätzen!" 62 Prozent.
Die Fachabteilung ihrerseits bemängelt
- zuviel "Fachchinesisch" (78 Prozent) in der Kommunikation mit den IT-Kollegen.
- Die
Hälfte der Befragten wirft den Computer-Spezialisten darüber
hinaus vor, "an der Realität vorbei" zu arbeiten.
- Immerhin
48 Prozent der fachlichen Mitarbeiter sind außerdem der Meinung,
dass die IT-Abteilung "das Unternehmen zuviel Geld" kostet.
"Ganz offensichtlich findet man hier ein erhebliches Konfliktpotenzial,
dass die Firmen teuer zu stehen kommen kann. Über die Hälfte
der von uns befragten Fachleute sagt daher auch, dass es eines
IT-Managements auch auf der Fachseite bedarf und dass die Fachseite bei
den IT-Projekten direkt mitwirken sollte", erklärt Ernst
Häupler, Consultant bei Corporate Quality.
Zur Studie
Die Studie ist im explorativen Bereich einzuordnen.
Sie spiegelt die Grundstimmung in der Branche wieder und lässt aus
diesem Grund Rückschlüsse auf bestimmte Tendenzen zu.Zum Thema im Internet*
http://www.corporatequality.de
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