In der Eurozone (EZ15) stieg der Erzeugerpreisindex der Industrie im
Mai 2008 im Vergleich zum Vormonat um 1,2% und in der EU271 um 1,3%. Im
April waren die Preise um 0,9% bzw. 1,1% gestiegen.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die
Erzeugerpreise im Mai 2008 in der Eurozone um 7,1% und in der EU27 um
8,9%.
Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.
Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im Mai 2008 in der
gesamten Industrie ohne den Energiesektor in der Eurozone um 0,3% und
in der EU27 um 0,4%. Die Preise im Energiesektor nahmen um 4,1% bzw.
3,3% zu. Vorleistungsgüter verzeichneten Anstiege von 0,5% in der
Eurozone und von 0,7% in der EU27. Verbrauchsgüter nahmen um 0,1%
in der Eurozone und 0,3% in der EU27 zu. In beiden Gebieten stiegen
Investitionsgüter um 0,2% und Gebrauchsgüter um 0,1%.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die
stärksten Zunahmen in Dänemark (+3,0%), Griechenland und dem
Vereinigten Königreich (je +1,7%) verzeichnet. Einen Rückgang
gab es nur in Schweden (-0,3%).
Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum Mai 2007 erhöhten sich die Erzeugerpreise im Mai
2008 in der Industrie ohne den Energiesektor in der Eurozone um 3,8%
und in der EU27 um 4,3%. Die Preise im Energiesektor nahmen um 18,2%
bzw. 22,7% zu. Verbrauchsgüter stiegen in der Eurozone um 4,8% und
in der EU27 um 5,2% an. Vorleistungsgüter verzeichneten einen
Anstieg von 4,3% bzw. 5,2%. Gebrauchsgüter stiegen um 2,3% in
beiden Gebieten an. Investitionsgüter nahmen um 1,8% in der
Eurozone und 2,0% in der EU27 zu.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die
stärksten Steigerungen in Dänemark (+18,4%), dem Vereinigten
Königreich (+16,5%) und Litauen (+15,1%) verzeichnet, die
niedrigsten Steigerungen verbuchten die Tschechische Republik (je
+5,2%) und Schweden (+5,7%).