Die Meyer Werft hat im Zuge des Ausbaus ihrer
Produktionskapazitäten TRUMPF einen Auftrag über zwei TruDisk
10003 und einen TruFlow 12000 erteilt. Die Papenburger Schiffbauer
werden mit den beiden Scheibenlasern und dem CO2-Laser die schon
bestehenden Laserschweißanlagen erweitern. In diesen setzt die
Werft schon seit vielen Jahren CO2-Laser von Trumpf zum Schweißen
ihrer Schiffsbleche ein.
Der Vorreiter bei der Verwendung von Lasertechnologie im Schiffbau wird
den TruDisk 10003 Scheibenlaser zum Schweißen von
I-Stößen einsetzen. „Im Vorfeld haben wir mehrere
Laserstrahlquellen ausprobiert, um den für uns optimalen Laser zu
finden“, sagt Herman Lembeck, Leiter Stahlvorfertigung bei der
Meyer Werft. Nach umfangreichen Vergleichtests hat der Scheibenlaser
TruDisk 10003 mit einer Leistung von 10 Kilowatt die Schiffbauer
aufgrund seiner sehr guten Schweißergebnisse und seiner hohen
Prozesssicherheit überzeugt. Zudem sprach die absolute
Leistungsregelung für den Scheibenlaser von Trumpf.
„Reproduzierbare Prozessergebnisse unabhängig von den
Umgebungsbedingungen sind für uns eine entscheidende Anforderung
für den späteren Produktionsbetrieb“,
so Lembeck.
Den Scheibenlaser setzt die Meyer Werft erstmals zum Laser-
Hybridschweißen im Dickblechbereich ein. Hier profitiert die
Werft zusätzlich von den Vorteilen der Strahlführung
über Laserlichtkabel, da der Scheibenlaser unabhängig vom
Bearbeitungsort aufgestellt werden kann. Dies erhöht die
Flexibilität in der Produktion und bietet den Papenburger
Schiffbauern deutliche Vorteile bei der Bearbeitung der immer
größer werdenden Schiffbaubleche.