Kompakter und effizienter passt die neue LED OSTAR Projection SMT von
OSRAM Opto Semiconductors selbst in Pico-Projektoren, wie sie
demnächst in Mobiltelefonen eingesetzt werden. Die neue OSTAR
Projection misst nur (5,8 x 4,7 x 1,5) mm und kommt im Gegensatz zum
Vorgängermodell ohne zusätzliche Stecker und Platine zur
Wärmeableitung aus. Damit zielt die Minivariante auf Anwendungen
mit geringem Platzangebot und eignet sich optimal für
Pico-Projektoren. Diese können entweder direkt in Mobiltelefone
integriert oder als Zubehör angesteckt werden. Dank SMT lässt
sich die neue OSTAR Projection jetzt auch in Standard-Lötprozessen
verarbeiten.
Ein Pico-Projektor braucht nur ein OSTAR Modul. Es enthält vier 1
mm² kleine RGB-Chips: Zwei grüne, einen roten und einen
blauen. Alternativ zu dieser RGB-Version gibt es die OSTAR Projektion
SMT auch mit vier ultraweißen Chips. Die Chips basieren je nach
Farbe auf Thinfilm- bzw. ThinGaN-Technologie und sind auf ihre
Effizienz hin optimiert. Sie finden samt Schutzdioden Platz auf einem
Keramik-Träger mit monolithischem Glasfenster, das als Abdeckung
und Schutz dient. Pico-Projektoren mit der Mini-LED liefern als
embedded-Variante mit Außenmaßen von 1,5 cm x 3 cm eine
Systemhelligkeit von 10 lm bei einem Verbrauch von 1 W. Als
Zubehörausführung messen die Pico-Projektoren 7,5 cm x 7,5 cm
und können auch mit höherer Leistung betrieben werden. Damit
lassen sich auch größerer Helligkeiten über 15 lm
realisieren. Muster der OSTAR Projection sind verfügbar, die
Volumenproduktion startet im Herbst.