Arbeitssucht beginnt wie die meisten anderen Süchte schleichend.
Zunächst kreisen die Gedanken immer häufiger um die Arbeit,
bis schließlich nichts anderes mehr zählt, was zu totaler
Überforderung und schließlich zu Arbeitsunfähigkeit
führen kann. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann
sie sogar zum Tode führen. So werden beispielsweise in den USA
immer häufiger bei beruflich erfolgreichen Unter-30-Jährigen
Herzinfarkte beobachtet. In Japan trägt die Todesursache
„Überarbeitung“ einen eigenen Namen: Dort sterben
jährlich schätzungsweise 20.000 Menschen an
„Karoshi“. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Damit Sie
oder Ihre Mitarbeiter das gesunde Maß an Arbeit nicht aus dem
Blick verlieren, sollten Sie die ersten Warnzeichen kennen und ernst
nehmen.
- Arbeitssucht zeigt sich anhand körperlicherund psychischer
Symptome wie häufigen Kopfschmerzen, Antriebsschwäche,
Konzentrationsproblemen oder starken Stimmungsschwankungen.
- Workaholics
verleugnen, dass sie überdurchschnittlich viel arbeiten. Sie
arbeiten weiter, auch wenn sie Ihre Belastungsgrenze überschritten
haben und steigern weiter die Dosis: Um Befriedigung durch die Menge
der geleisteten Arbeit zu erhalten, müssen sie immer mehr
arbeiten. Darüber hinaus erfinden sie Ausreden und versuchen, die
Mehrarbeit zu begründen: „Das muss unbedingt heute erledigt
werden.
- Workaholics scheuen Teamarbeit: Sie empfinden sie als
Ballast und Hindernis und meiden sie. Außerdem meinen sie,
ständig erreichbar sein zu müssen, ob abends, im Urlaub oder
am Wochenende. Sie delegieren nicht gern: Selbst banalste Aufgaben
geben sie nicht aus der Hand. Und selbstverständlich muss alles
perfekt sein. Dennoch sind Workaholics oft unzufrieden mit dem, was sie
geschafft haben.
Quelle
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