Unified Communications ist eines der zentralen Themen der SYSTEMS 2008,
die vom 21. bis 24. Oktober auf dem Neuen Messegelände in
München stattfindet. Unternehmen können Mitarbeiter mit
der neuen Technologie effektiver und flexibler einsetzen und auf die
Herausforderung durch die heute noch sehr zersplitterte
Kommunikationsinfrastruktur reagieren. E-Mail, Festnetz- und
Mobiltelefon, Fax, Instant Messaging, Video-Conferencing: durch Unified
Communications werden Leerläufe reduziert und Arbeitsprozesse
übersichtlicher. Die neuesten Trends und Lösungen rund um IP
und Unified Communications sind auf der SYSTEMS 2008 zu sehen.
Das Beratungsunternehmen Gartner sieht in seinen Top-Trends für
2008 die Kommunikation in Unternehmen im Umbruch wie in 70er Jahren
durch die Einführung digitaler Nebenstellenanlagen und in den 80er
Jahren durch Mobilfunk. In den nächsten drei Jahren, so Gartner,
werde ein Großteil der Unternehmen auf IP-Telefonie umsteigen und
sich damit auch dem Thema Unified Communications annehmen.
Wie verschiedene Untersuchungen zeigen, verlieren Mitarbeiter derzeit
noch viel Zeit und verlieren an Effizienz durch die heute noch sehr
zersplitterten Kommunikationskanäle. Kein Kommunikationsmittel der
Vergangenheit wie Festnetztelefon oder Fax wurde komplett
abgelöst. Neue Kommunikations-technologien wie E-Mail, Instant
Messaging, Mobilfunk oder Video-Conferencing kamen hinzu sowie
Anforderungen an effiziente Teamfunktionen wie Terminkalender,
gemeinsame Adresslisten oder Dokumente.
Grundsätzlich entstehen durch die Vielzahl der "Kanäle"
für Unternehmen eine Vielzahl von Nachteilen: unnötige
Wartezeiten und Unterbrechungen in der Kommunikation, ineffiziente
Teamkoordination, mangelnde Einbindung mobiler Mitarbeiter oder hohe
Kosten für Geschäftsreisen, die durch effizientere
Kommunikationsmittel deutlich gesenkt werden könnten.
IP-Netze als Basis der neuen Technologie
Basis einer effizienten Kommunikationsinfrastruktur für
Unternehmen ist ein Kommunikationsnetz auf IP-Basis. Allerdings fehlen
hier die Voraussetzungen noch in vielen Unternehmen. Wie eine aktuelle
Umfrage von Berlecon Research zeigt, verfügen in Deutschland
derzeit nur 38 Prozent aller Unternehmen über gemeinsame IP-Netze
für Daten und Sprache und gerade einmal 25 Prozent über eine
IP PBX (Nebenstellenanlage). Dabei versprechen sich die Unternehmen
sehr signifikante Verbesserungen in der Kommunikation durch die
Einführung von IP und Unified Communication: 83 % halten die
Integration der Kommunikationskanäle für sinnvoll, um die
Kommunikation effizienter zu machen, 82% sehen in der
Find-Me-Follow-Me-Funktion, 67% in der Integration von
Kommunikationsfunktionalitäten in Office-Lösungen sowie 62 %
in der One-Number-Funktion den Weg für mehr Effizienz.
Überblick über die neuesten Lösungen und Trends auf der SYSTEMS
Die Experten sind sich einig: in der Einführung der neuen
Kommunikationsstrukturen besteht in Deutschland noch ein großer
Nachholbedarf. Einen Überblick über die neuesten
Lösungen und Trends im Bereich IP-Telefonie und Unified
Communications bietet die SYSTEMS 2008. Unternehmen wie Siemens
Enterprise Communications zeigen auf der SYSTEMS ihre Lösungen
sowohl für Großunternehmen wie für den Mittelstand.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen wird eine effiziente
Kommunikation immer wichtiger, wenn es darum geht wettbewerbsfähig
zu bleiben und die Kunden optimal ans Unternehmen zu binden.
Communication World 2008: Die Top-Trends im Überblick
Eine zentrale Rolle spielt das Thema Unified Communication ebenfalls
auf der Communication World 2008, dem größten Kongress
für mobile Dienste und IP-Services, der am 21. und 22. Oktober im
Rahmen der SYSTEMS stattfindet. Die führenden Anbieter
erläutern hier, wie Unternehmen in die neue IP-Welt migrieren
können und wo konkret die Vorteile einer integrierten
Kommunikationsinfrastruktur liegen. Zudem zeigt der Kongress an
Fallbeispielen, wie Mittelständler die Vorteile der
IP-Kommunikation gezielt nutzen können und wie man - Stichwort
"Managed Services" - solche Dienstleistungen als Unternehmen sogar bei
Dritten komplett beziehen kann.