Die norwegische National-Oper wurde im April 2008 nach fünf Jahren
Bauzeit feierlich eröffnet. Highlight des eindrucksvollen Baus ist
der größte Kronleuchter Norwegens. Insgesamt 1.250 OSRAM
LINEARlight DRAGON LED-Module sind in der außergewöhnlichen
Hauptlichtquelle des großen Saals verbaut. "Mit Hilfe spezieller
Dimmer lässt sich die Lichtstärke der LED-Module für
unterschiedlichste Beleuchtungssituationen individuell einstellen. Wir
freuen uns, mit unseren dekorativen, lichtstarken LED die Besucher der
Oper in Staunen zu versetzen", erklärt Dr. Klaus Ziemssen, Leiter
der Business Unit LED Systeme von OSRAM.
Mit sieben Metern Durchmesser und über acht Tonnen Gewicht ist der
innovative Kronleuchter eine Augenweide in zweierlei Sicht:
Beeindruckend in Form und Größe passt er ideal zur
Architektur des Opernhauses und sorgt gleichzeitig für einen
perfekt ausgeleuchteten Saal. Denn trotz des Abstandes von 16 Metern
zum Boden erreicht der Kronleuchter dort eine Lichtstärke von 300
Lux. Eine prunkvolle Atmosphäre, die den Besucher in die richtige
Opernstimmung versetzt.
Innovative LED-Module für besondere Anforderungen
Die Allgemeinbeleuchtung mit LED-Modulen ist in dieser Form vollkommen
neu. Jedes OSRAM LINEARlight-DRAGON verfügt über sechs
Einzel-LED mit insgesamt zwölf Watt Leistung. Die innovative
Dünnfilm-Technologie lässt die Leuchtdioden heller strahlen
als gewöhnliche Halbleiter-Leuchtmittel. Die hohe Zahl der nah
aneinander liegenden LED-Module machte ein besonderes
Kühlkörper-Design bei dem Leuchter im neuen Opernhaus in Oslo
notwendig. Durch die Simulation der thermischen Bedingungen konnte ein
optimiertes, passives Kühlkonzept entwickelt werden, mit dem die
kleinen Lichtquellen ihre enorme Lebensdauer von bis zu 70.000 Stunden
erreichen. Eine weitere Herausforderung stellte die Form des
Kronleuchters dar. Um auch die Rundungen perfekt auszuleuchten,
entwickelte OSRAM daher zusätzlich eine Sondervariante des
LINEARlight-DRAGON LED-Moduls.
Glanzvolle Eröffnung
Bei der Eröffnung der norwegischen National-Oper mit ihren
über 100 Innenräumen und drei Sälen waren neben
Repräsentanten skandinavischer Königshäuser auch die
isländischen und finnischen Ministerpräsidenten sowie
Bundeskanzlerin Merkel unter den Gästen. Sie sprach im
Zusammenhang mit der neuen Oper von einem architektonischen Glanzpunkt
in der Geschichte der Architektur Europas. In Szene gesetzt durch die
OSRAM-Technologie erhalten die Zuschauer einen nachhaltigen Eindruck
von der Räumlichkeit: Ein glänzender Rahmen für
glänzende Unterhaltung.