In der Eurozone (EZ15) lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im
April 2008 bei 7,1%, unverändert gegenüber März. Im
April 2007 betrug sie 7,5%. In der EU27 lag die Arbeitslosenquote im
April 2008 bei 6,7%, ebenfalls unverändert gegenüber
März. Im April 2007 hatte sie 7,2% betragen.
Eurostat schätzt, dass im April 2008 in der EU27 insgesamt 16,047
Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren, davon 11,072
Millionen in der Eurozone. Gegenüber März 2008 hat die Zahl
der arbeitslosen Personen um 16 000 bzw. 60 000 zugenommen.
Gegenüber April 2007 ist die Zahl der Arbeitslosen um 1,1
Millionen in der EU27 und um 0,4 Millionen in der Eurozone gefallen.
Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.
Von den Mitgliedstaaten verzeichneten Dänemark (2,7%) und die
Niederlande (2,8%) die niedrigsten Arbeitslosenquoten. Die
höchsten Quoten meldeten die Slowakei (10,0%) und Spanien (9,6%).
Vierundzwanzig der Mitgliedstaaten verzeichneten über ein Jahr
betrachtet einen Rückgang ihrer Arbeitslosenquote und drei einen
Anstieg. Die stärksten Rückgänge wurden in Polen (von
10,1% auf 7,7%), in Bulgarien (von 7,3% auf 5,5%) und in der Slowakei
(von 11,4% auf 10,0%) beobachtet. Die höchsten Anstiege
verzeichneten Spanien (von 8,1% auf 9,6%) und Irland (von 4,6% auf
5,7%).
Vergleicht man den April 2007 mit dem April 2008, so sank die
Arbeitslosenquote der Männer in der Eurozone von 6,6% auf 6,4% und
in der EU27 von 6,6% auf 6,2%. Die Arbeitslosenquote der Frauen
verringerte sich in der Eurozone von 8,6% auf 8,0% und in der EU27 von
8,0% auf 7,3%.
Die Arbeitslosenquote der unter 25-Jährigen lag im April 2008 in
der Eurozone bei 15,0% und in der EU27 bei 14,8%. Im April 2007 hatte
sie 14,8% bzw. 15,5% betragen. Die niedrigsten Quoten verzeichneten
Dänemark (5,5%) und die Niederlande (5,6%), die höchsten
Spanien (22,9%), Griechenland und Italien (je 21,8% im vierten Quartal
2007).
Im April 2008 lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 5,0% und im März 2008 Japan bei 3,8%.