Es gibt viele Möglichkeiten, Prozesse zu rationalisieren und zu
optimieren. Mit entsprechender Kennzeichnung von Bauteilen, Produkten
oder Verpackungen können beispielsweise eine lückenlose
Rückverfolgung und bessere Qualitätsstandards sichergestellt
werden. Bluhm Systeme präsentiert auf der Automatica, der
internationalen Messe für Automatik und Robotik, in München
vom 10. bis 13. Juni in Halle A2, Stand 538 neue und schnelle Codier-
und Etikettierlösungen.
Der 10 Watt CO2-Laser eMark ist ein kostengünstiges
Einstiegsmodell für die dauerhafte Kennzeichnung von Produkten und
Verpackungen. Das System codiert verschiedene Materialien mit
alphanumerischen Texten, Datum, Zeit, laufenden Nummern, Barcodes,
Datmatrix-Codes und Grafiken. Eine separate Bedieneinheit ist nicht
erforderlich, Layouts können problemlos per USB gewechselt werden.
Auch der Laserstrahl-Austritt lässt sich schnell und einfach
ändern. CO2-Laser werden häufig verwendet, um auf
Verschlussdeckel aus Metall, Flaschenetiketten oder auch
Gummidichtungen wie sie im Automobilbau vorkommen, Informationen
aufzubringen.
Speziell für die Kennzeichnung schwieriger Materialien wie zum
Beispiel Edelstahl, Kunststoff oder Plastikfolien gibt es die
Faserlaser der Serie e-SolarMark. Sie kommen zum Beispiel im
Automobilbau zur Codierung von Bauteilen aus gehärtetem Stahl, wie
Getriebeschalthülsen, zum Einsatz.
Ihre durchschnittliche Lebenserwartung beträgt bis zu 100.000 Betriebsstunden.
Beide Laser-Systeme ermöglichen Markierungen im Produktstillstand
oder in der Bewegung. Zu den Lasersystemen bietet Bluhm Systeme auch
maßgeschneiderte Arbeitsplatzlösungen für die
Beschriftung von Einzelstücken und Kleinserien per Hand an.
Der neue Continuous Inkjet-Codierer Linx 6900 Solver ist eine besonders
wirtschaftliche Lösung zur Codierung unterschiedlichster
Materialien wie zum Beispiel Glas, Metall, Kunststoff, Gummi, Folie,
Holz, Karton oder Polyäthylen. Das Besondere: Er senkt den
Lösungsmittelverbrauch um bis zu 40 Prozent und ist somit ideal
für Großanwender, die viel und oft drucken. Je nach
Druckkopf sind bis zu 5 Zeilen Text, Grafiken, Barcodes oder
Datamatrix-Codes möglich. Dank abgerundetem Edelstahlgehäuse
ist das System auch für den Einsatz in Umgebungen mit hohen
Hygieneanforderungen, wie zum Beispiel in der Pharma-, Kosmetik- und
Lebensmittelindustrie, geeignet.
Der neue Legi-Air 4050 M ist ein Druckspender mit einem neuartigen
Steuerungskonzept. Das Synonym M steht für Mastercontroller. Der
Etikettierer übernimmt selbst die Formatierung der Nutzdaten und
macht dadurch unabhängig von den Programmiersprachen der
unterschiedlichen Druckerhersteller. So kann für die jeweilige
Anwendung das bestmöglich passende Druckmodul selektiert werden,
ohne dass eine Anpassung der kundenseitigen Ansteuerung vorgenommen
werden muss. Für das Aufbringen der Etiketten gibt es eine
Vielzahl an Standardapplikatoren. Auch die RFID-Etikettierung ist in
dem System bereits vorbereitet. Alle Etikettierpositionen und
Einbaulagen sind möglich.