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PRAXIS
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12 Steps zu Ihrem maximalen Potential |
Sie sind neu in eine Stadt gezogen und sitzen jeden Abend allein zu
Hause? Sie sollen eine originelle Rede halten, und es fehlt Ihnen ein
zündender "Aufhänger"? In Ihrer Firma werden Stellen abgebaut
und Sie fürchten um Ihren Job? Höchste Zeit, dass Ihnen etwas
einfällt. Doch gerade dann, wenn man auf gute Ideen angewiesen
ist, lassen sie auf sich warten. Damit brauchen Sie sich nicht
länger abzufinden, Sie brauchen nicht neidisch oder still
resignierend auf die Menschen zu schauen, die vor Ideen zu sprühen
scheinen, denen alles scheinbar mühelos einfällt.
Kreativität kann man lernen, oder zumindest seine eigene
Einstellung und seine Umweltbedingungen so verändern, dass
man das Maximum aus seinem Potenzial macht. Naturwissenschaftler und
Psychologen haben entdeckt, dass die Kreativität durchaus Regeln
folgt. Aus ihren Erkenntnissen lassen sich zwölf wichtige Tipps
ableiten: - 1. Brechen Sie geistige Mauern nieder
Zunächst
brauchen Sie Mut. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf. Ihnen
fällt mehr ein, als Sie glauben. Was Ihnen auf den ersten Blick
abwegig erscheint, kann sich bei näherer Betrachtung als
unkonventioneller Lösungsansatz herausstellen. Wie wäre es,
auf Plakaten um neue Bekannte zu werben? Brechen Sie geistige Mauern
nieder und schaffen Sie Denkverbote ab. Davon gibt es mehr als genug:
Erziehung, Moral, Routine, Erfahrung - was Ihnen oft durch den Alltag
hilft, steht Ihrer Kreativität im Weg. - 2. Fragen, fragen, fragen
Stellen
Sie Fragen und stellen Sie auch scheinbar Sicheres in Frage. Anerkannt
kreative Menschen haben sich ihr Leben lang eine kindliche Neugier
bewahrt. Das ergaben die Studien des Amerikaners Mihaly
Csikszentmihalyi. Der Psychologie-Professor empfiehlt: "Versuchen
Sie, jeden Tag über irgendetwas erstaunt zu sein." Warum kann zum
Beispiel die Abteilung nicht so umorganisiert werden, dass Entlassungen
unnötig werden? Beleben Sie Ihre Fähigkeit zu staunen.
Schärfen Sie Ihre Wahrnehmung, indem Sie täglich
notieren, was Ihnen im Laufe eines Tages an Ungewöhnlichem
begegnet ist. Blättern Sie immer wieder in diesen Notizen. Was
fällt auf? Was ist "merk"würdig? - 3. Weg mit der Schere im Kopf
Schaffen
Sie die Schere im Kopf ab. Der größte Feind Ihres
schöpferischen Potenzials sind Sie selbst. Noch bevor eine Idee
richtig Gestalt annehmen kann, haben Sie diese bereits
eingestampft. Wieso bremsen Sie sich mit Argumenten wie: "Um mich
selbstständig zu machen, fehlt mir das Wissen und das Geld"?
Prüfen Sie, ob Ihre Einwände berechtigt sind. Oft stellt sich
heraus, dass die Hindernisse gar nicht so hoch sind, wie Sie angenommen
hatten. - 4. Denken Sie positiv
Die "innere
Stimme der Kritik" wird uns schon in der Kindheit eingepflanzt, beklagt
Daniel Goleman, Psychologe und Autor des Buches "Kreativität
entdecken". Er rät zu Offenheit: "Ein erster Schritt,
vernünftig mit der inneren kritischen Stimme umzugehen, ist das
Eingeständnis, dass wir sie haben." Lernen Sie zu unterscheiden,
welche Gedanken konstruktiv-kritisch sind und welche nur demotivieren.
- 5. Vertrauen Sie sich selbst
Sie
sind gut genug. Wer immer nur den letztgültigen Geniestreich
erzwingen will, setzt sich unnötig unter Druck. Und
verhindert wirksam jede Inspiration. Es gibt nur selten eine
einzige Lösung für ein Problem, Zermartern Sie sich nicht das
Hirn für einen brillanten rhetorischen Kunstgriff in der
Geburtstagsrede, erzählen Sie lieber amüsante
Kindheitserlebnisse. Stärken Sie Ihr schöpferisches
Selbstbewusstsein: Rufen Sie sich in Erinnerung, welche zündenden
Ideen Sie bereits hatten, wie Sie ein Problem lösten oder sich aus
Schwierigkeiten befreiten. - 6. Tagträumen Sie
Sie
haben eine Lösung für das Problem, das Sie beschäftigt.
Sie wissen es nur noch nicht. Alle Forscher sind sich einig: Eine
wichtige Phase des schöpferischen Prozesses findet unbewusst
statt. Der Physiker und Nobelpreisträger Gerd Bannig ist
überzeugt: „Um komplexe Entscheidungen zu treffen, die
wir nicht nach logischen Gesichtspunkten klären können,
benutzen wir das Unterbewusstsein". Vielleicht ist Ihnen auch schon
einmal eine Lösung scheinbar "im Schlaf" eingefallen? Wenn Sie das
Gefühl haben, gedanklich in eine Sackgasse geraten zu sein: Legen
Sie das Problem zur Seite - geben Sie Ihrem Unterbewusstsein eine
Chance. Lesen Sie auf der nächsten Seite,welche Schritte Sie Ihrem Potentia näher bringen!
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