- BMWi-Sonderveranstaltung „German World of Laser
& Photonics“ zur LASER World of PHOTONICS China vom 18. bis
20. März 2008 in Shanghai
- 60 innovative Unternehmen und Hochschulen überzeugen Fachpublikum mit Optischen Technologien „made in Germany“
- Live-Demonstrationen zu den Bereichen Materialbearbeitung, Life Sciences und Beleuchtung schlagen Brücke zu den Anwendungen
Auf dem Gebiet der Optischen Technologien zählen die Deutschen zu
den weltweiten Technologieführern. Wie wegweisend Laser und
Photonik „made in Germany“ ist, beweisen 60 Unternehmen und
Hochschulen aus ganz Deutschland vom 18. bis 20 März 2008 in
Shanghai auf der „German World of Laser & Photonics“.
Diese Sonderveranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft
und Technologie (BMWi) zeigt im Rahmen der LASER World of PHOTONICS
China 2008 in konzentrierter Form die Innovationsstärke deutscher
Unternehmen im Bereich der Optischen Technologien: Unter dem Dach der
Shanghai International IT & Electronics Fair (SIIEF) finden
erstmals gemeinsam electronica & ProductronicaChina, LASER World of
PHOTONICS China, SEMICON China und CPCA statt.
Mit seiner Branchenleistungsschau „German World of Laser &
Photonics“ unterstützt das BMWi deutsche Unternehmen der
Branche für Optische Technologien bei ihrer Darstellung im
Wachstumsmarkt China. Neben dem Ausstellungsbereich engagieren sich
einige Unternehmen auch mit Live-Demonstrationen zu den
Anwendungsbereichen Materialbearbeitung, Life Sciences und Beleuchtung.
Die Sonderschau für Laser und Photonik bringt Grundlagenforschung,
innovative Produkte und deren Anwendungen zusammen und zeigt praxisnah
die außergewöhnlich hohe Innovationskraft deutscher
Unternehmen.
Eröffnet wird die „German World of Laser &
Photonics“ von Hartmut Schauerte, Parlamentarischer
Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und
Technologie. Seine Teilnahme unterstreicht die große Bedeutung,
die die Bundesregierung diesem zukunftsträchtigen Industriezweig
beimisst. Prominente Mitveranstalter der Sonderveranstaltung sind der
Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und
mechatronische Technologien e.V. (SPECTARIS) sowie der Zentralverband
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI). Mit der
Durchführung ist der Internationale Messe- und Ausstellungsdienst
GmbH (IMAG), eine Tochtergesellschaft der Messe München GmbH,
beauftragt.
Innovationen und Hightech „made in Germany“An der „German World of Laser & Photonics“ beteiligen
sich viele international bekannte Firmen, darunter Berliner Glas,
Heraeus Noblelight, Jenoptik, Laser Zentrum Hannover, Leoni Fiber
Optics, LINOS, Physik Instrumente, Scanlab, Schott oder Vertilas. Das
Ausstellungsportfolio unter dem Banner „made in Germany“
reicht von Linsen und Objektiven über spezielle
Beschriftungs-Laser bis hin zu Steuerungen für Lasersysteme. Die
Sonderausstellung dient auch als Präsentationsplattform für
zahlreiche Institute und Hochschulen, die Deutschland als
herausragendes Forschungs- und Entwicklungszentrum für die
Optischen Technologien repräsentieren. So forschen und entwickeln
das Fraunhofer IZM, Chemnitz, das Optische Institut der TU Berlin, der
Lehrstuhl Chemie der LMU München und das Institut für
Messsystem und Sensortechnik der TU München für
Laser-Anwendungen mit Zukunft.
Innerhalb der LASER World of PHOTONICS China vom 18. bis 20. März
2008 stellen die Teilnehmer der „German World of Laser &
Photonics“ fast ein Drittel der Aussteller. Insgesamt belegen 160
Unternehmen eine Ausstellungsfläche von 11.500 Quadratmetern. Die
LASER World of PHOTONICS China ist damit der führende
Branchentreffpunkt für die Optischen Technologien in China.
Weitere Informationen zur „German World of Laser & Photonics“ und ihre Teilnehmer finden sich im Internet unter
www.germanworld-laserandphotonics.de.
Aussteller-Highlights der BMWi-Sonderveranstaltung „German
World of Laser & Photonics“ zur LASER. World of Photonics
China vom 18. bis 20. März 2008Zur „German World of Laser & Photonics“ versammeln sich
insgesamt 45 deutsche Unternehmen unter dem Banner „made in
Germany“. Auf der Ausstellerliste stehen viele bekannte Namen,
darunter Berliner Glas, Heraeus Noblelight, Jenoptik, Laser Zentrum
Hannover, Leoni Fiber Optics, Linos, Physik Instrumente, Scanlab,
Schott oder Vertilas. Hier einige Highlights, die die Teilnehmerfirmen
im Vorfeld der Sonderveranstaltung angekündigt haben:
Besonders stark im „Kleingedruckten“ ist einer der
Großen für Laserbeschriftungsmaschinen: Alltec, Selmsdorf,
bringt zur Sonderveranstaltung seinen neuen
5-W-Dauerstrich-Faserlaserbeschrifter Alltec LF050 mit. Er wurde
speziell für die Beschriftung gegossener Gehäuse diskreter
und integrierter Komponenten sowie Platinen entwickelt und erzielt
feinste Strichstärken von unter 30 µm und kleinste
Zeichenhöhen von unter 150 µm.
Limo Lissotschenko Mikrooptik, Dortmund, ausgezeichnet mit dem
„Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2007“, zeigt
einen Querschnitt seines Gesamtprogramms. Darunter findet sich auch der
kompakte und wartungsfreie Hochleistungs-Linienlaser für die
Herstellung von hocheffizienten Dünnschichtsolarzellen auf
Glassubstraten.
Ein führender Hersteller von Festkörperlasern für den
industriellen Einsatz ist Lumera Laser, Kaiserslautern. Sein erst
kürzlich vorgestellter „Hyper Rapid”
Pikosekundenlaser, der auch in Shanghai zu sehen sein wird, nutzt ein
neu entwickeltes Verstärkerkonzept, mit dem sich im
TEM00–Mode eine Durchschnittsleistung von max. 50 W und eine
Pulsfrequenz von bis zu 1 MHz erzielen lassen.
Innovative Laser-Scan-Systeme gehören zur Spezialität von
Arges, Wackersdorf. Das Unternehmen zeigt einen vielseitigen, hoch
integrierten Controller für Laser-Maschinen, der alle kritischen
Geräte und Signale innerhalb eines Lasersystems optimal
synchronisiert. Besonderer Vorteil: Das System basiert auf einer
Embedded-Linux-Plattform und erlaubt es dem Anwender, eigene
Anwendungen zu programmieren.
„Made in Germany“ sind auch die hochpräzisen
Positioniersysteme von Owis, Staufen. An deren Stand finden sich unter
anderem die neuen Kreuztischserien CROSS und PKT(M) mit weniger als 50
mm Bauhöhe, die sich perfekt mit den ebenfalls neuen
Positioniersteuerungen PS 30 und PS 90 ergänzen lassen.
Für seine vielseitigen optischen Systeme ist Linos Photonics,
München, bekannt. Zur „German World of Laser &
Photonics“ zeigt das Unternehmen unter anderem telezentrische
F-Theta-Linsen für den Einsatz im Bereich Lasermarkierung, neue
Rapid-Ronar-F-Theta-Objektive speziell für kleine, schnelle
Scanköpfe und das Laseraufweitungssystem bm.x für einen
nahinfraroten (NIR)-Bereich von 725 nm bis 1050 nm.
Eine Glaskeramik mit einem extrem niedrigen thermischen
Ausdehnungskoeffizienten stellt Glasspezialist Schott, Mainz, dem
Fachpublikum in China vor: Das Material mit der Markenbezeichnung
„Zerodur“ zeichnet sich unter anderem durch eine quasi
Nullausdehnung mit hervorragender 3D-Homogenität, hohe innere
Qualität, gute Bearbeit- und Polierbarkeit sowie unter anderem
hohe chemische Beständigkeit aus. Damit qualifiziert es sich
beispielsweise für den Einsatz in der Lithographie und in
optischen Systemen oder als Maßverkörperung in
Messgeräten.
Angewandte Lasertechnik ist das Betätigungsfeld des Fraunhofer
IZM, Chemnitz. Das Institut zeigt unter anderem Entwicklungsbeispiele
wie zum Beispiel mittels Laser strukturierte Kunststoffe, Halbleiter
und Metalle, optische Aktoren zur präzisen Laserstrahlablenkung,
präzises Lasertrimmen von Mikrosystemen und Laserapplikationen
beim MEMS-Packaging und Waferbonden.
Das Optische Institut der Technischen Universität Berlin
beschäftigt sich dagegen mit der Aufbringung von
Fabry-Perot-Filtern oder Antireflexschichten auf
Glasfaserendflächen. Erst mit diesen dielektrischen Schichten
lassen sich zusätzliche Funktionen auf Glasfasern integrieren.
Hochleistungs-Fluoreszenzfarbstoffe und ihre Anwendungen stehen im
Mittelpunkt der Präsentation des Lehrstuhls Chemie der
Ludwig-Maximilians-Universität München. Wie dessen Forschung
nachweist, sind diese in der Lage, Licht aufzunehmen,
zwischenzuspeichern, umzuwandeln, wieder abzustrahlen und sogar zu
kühlen. Außerdem lassen sich mit
Fluoreszenz-Membrandetektoren Schadstoffe kontinuierlich bestimmen.
Aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der kohärenten optischen
Oberflächenmesstechnik präsentiert das Institut für
Messsystem und Sensortechnik der Technischen Universität
München. Konkret zeigen die Forscher auf der Messe ein auf
Interferometrie basiertes Messgerät, das im Gegensatz zur
Triangulation oder der Weißlichtinterferometrie eine identische
Beleuchtungs- und Beobachtungsachse, eine flexible und variable
Messdistanz, eine sehr präzise Vermessung von Konturen, eine gute
Integrierbarkeit in industrielle Produktionsprozesse sowie schnelle
Datenerfassung und Auswertung bietet.
Weiterführende Informationen zur „German World of Laser
& Photonics“, ihren Ausstellern und deren
Ausstellungsportfolio sind im Internet unter
www.germanworld-laserandphotonics.de verfügbar.