Bei Motivationsgesprächen geht es auch darum, die Bedürfnisse der Mitarbeiter zu erkennen, und die materielle Frage "Wie viel wollen Sie?" durch die immaterielle Frage "Was wollen Sie?" zu ersetzen. Eine Motivation der Mitarbeiter an deren eigentlichen Bedürfnisse vorbei ist generell nur sehr bedingt möglich. Die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter ist zu großen Teilen vom Führungsstil ihrer Vorgesetzten abhängig. Und dieser offenbart sich vor allem im Kommunikationsstil. Deshalb ist gerade bei Motivationsgesprächen besonderes Einfühlungsvermögen gefragt.
Beachten Sie also folgende Aspekte:
- Informationen sind ein extrem wichtiger Faktor für die Motivation der Mitarbeiter.
- Machen Sie den Sinn einer Sache transparent und verständlich.
- Verdeutlichen Sie, was welche Folgen mit sich bringt.
- Vermeiden Sie Floskeln und platte Allgemeinplätze.
- Nehmen Sie auch die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter ernst, hören Sie ihnen zu, und suchen Sie nach einer partnerschaftlichen Lösung, von der alle Seiten profitieren.
- Stellen Sie Ihren Mitarbeitern Fragen!
- Bieten Sie Anreize und denken Sie dabei nicht nur an materielle Aspekte; in vielen Fällen sind es gerade Dinge, wie bspw. mehr Selbstständigkeit, ein größerer Verantwortungsbereich und mehr Handlungsspielraum, die die Motivation steigern.
- Motivieren Sie nicht um jeden Preis, übertreiben Sie also nicht damit, Mitarbeiter zu motivieren. Wenn Sie einen Mitarbeiter permanent motivieren wollen, zeigen Sie damit zugleich auch, dass Sie seine aktuelle Motivation anzweifeln und für nicht ausreichend halten.
- Motivierbarkeit hat ihre Grenzen – wer diese nicht anerkennt, bewirkt oft nur das Gegenteil.
Quelle
Stéphane Etrillard, Düsseldorf
secs Management Institute
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