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PRAXIS
MMI/ks
9 Tipps für Ihre erfolgreiche Bewerbung

Bewerbungs-Ratgeber gibt es zahlreiche. Doch sie enden meist mit den Tipps zu Anschreiben, Bewerbungsmappe und der inhaltlichen Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Wer zu einem persönlichen Gespräch eingeladen wird, hat die erste große Hürde schon genommen. Die schriftliche Bewerbung hat dem Personalchef gefallen und jetzt wird es ernst: das Vorstellungsgespräch.

Die Firmenbroschüre haben sich vorab besorgt und die neusten Informationen haben Sie sich im Internet angeschaut. Gut vorbereitet sind Sie also. Der erste Eindruck, den Personalchefs oder Unternehmer jetzt von Ihnen bekommen, ist entscheidend. Jetzt zählen Persönlichkeit und Erscheinungsbild.

Nur wenige Sekunden dauert der erste Eindruck, kann aber bestimmend für Ihre Chancen sein. Innerhalb dieser Sekunden entscheiden also Sympathie- oder Antipathiefaktoren über das Gelingen oder Misslingen des Bewerbungsgespräches. Nach wie vor ist es der erste Eindruck der zählt und sich im Nachhinein nur schwer korrigieren lassen kann. Machen Sie sich klar, worauf Personalchefs achten und beachten Sie einige Verhaltensregeln.

Ihr Äußeres
An ordentlicher Kleidung führt kein Weg vorbei – egal ob Bankangestellter oder Programmierer. Sie sollen sich aber darin trotzdem wohl fühlen, sonst wirken Sie nicht "echt". Wenn Sie die Gelegenheit haben, vorab herauszufinden, wie der Kleidungsstil im Unternehmen ist, nutzen Sie dies. Sie sollten sich dann ein wenig besser als dieser Standard kleiden.

  • 1. Grundsätzlich gilt: Kleiden Sie sich eher konservativer als zu leger. Entscheiden Sie sich als Mann für einen Anzug in den klassischen Businessfarben schwarz, blau oder grau beachten Sie bitte die Signale Ihrer Farbwahl. Mit Schwarz strahlen Sie Souveränität, Unnahbarkeit und Würde aus. Ein schwarzer Anzug eignet sich also weniger für ein Gespräch, in dem Sie den Gesprächspartner für sich gewinnen wollen. Dunkelblau dagegen wirkt vertrauenserweckend und korrekt, allerdings nicht sehr kreativ. Dunkelgrau wirkt weniger autoritär als schwarz und eignet sich daher besonders für Bewerbungsgespräche.
    Denken Sie auch bei der Krawattenwahl an einen seriösen Eindruck. Tragen Sie keine Nilpferde oder Bärchen – auch wenn es die Freundin oder Frau gut gemeint hat.
    Frauen stehen mehr Farben zur Auswahl, die Kleidung sollte jedoch weder zu lässig noch zu gestylt sein. Ob Kostüm mit Rock oder Hosenanzug spielt keine Rolle. Entscheiden Sie sich für einen Rock, achten Sie in Ihrem eigenen Interesse auf die Länge. Zu kurz wirkt wenig kompetent, die ideale Länge ist eine Hand breit über dem Knie. Tragen Sie auch im Hochsommer Strümpfe zum Rock und keine Sandaletten bei denen die Zehen zu sehen sind. In konservativen Kreisen stößt dies noch immer auf Unverständnis. Wählen Sie ein dezentes Make-up.
  • 2. Bitte achten Sie – ob Frau oder Mann - darauf, keine Überdosis von Parfum oder Aftershave zu benutzen. Sie sollen Ihren künftigen Chef nicht betäuben, sondern lediglich ein gepflegtes Äußeres (sowohl in Kleidung als auch Geruch) abgeben.
  • 3. Gehen Sie auch sparsam mit Accessoires um. Ohrringe, Seidentuch, Brosche und Armbanduhr sind zu viel. Hier gilt die Stilregel: Weniger ist mehr. Tragen Sie höchstens zwei auffallende Accessoires gleichzeitig. Das gilt für Herren ebenso: Wer neben Ehering und Armbanduhr noch Krawattennadeln, Ohrringe und Armbänder trägt, übertreibt es eindeutig.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Sie durch korrektes Auftreten punkten können!

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 News - 25.05.2013
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