In der Eurozone blieb der Index der Erzeugerpreise der Industrie im November 2006 gegenüber dem Vormonat stabil, in der EU25 legten die Preise um 0,2% zu. Im Oktober blieben die Preise in der Eurozone stabil und in der EU25 nahmen sie um 0,3% zu.
Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat erhöhten sich die Erzeugerpreise im November 2006 in der Eurozone um 4,3% und in der EU25 um 3,7%.
Diese Zahlen werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.
Monatliche Veränderungen
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise in der gesamten Industrie ohne den Energiesektor im November 2006 sowohl in der Eurozone als auch in der EU25 um 0,1%. Die Preise im Energiesektor fielen um 0,3% in der Eurozone, während sie in der EU25 um 0,4% stiegen. Die Preise für Vorleistungsgüter legten um 0,1% bzw. 0,2% zu. Die Preise für Investitionsgüter erhöhten sich in der Eurozone um 0,1% und blieben in der EU25 unverändert. In beiden Gebieten blieben die Preise für Gebrauchsgüter stabil. Die Verbrauchsgüterpreise fielen in der Eurozone um 0,1% und blieben in der EU25 unverändert.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die stärksten Zunahmen im Vereinigten Königreich (+1,2%), der Slowakei (+0,4%) und Finnland (+0,3%) verzeichnet. Die stärksten Rückgänge wurden in Dänemark (-2,0%), Griechenland und Ungarn (jeweils -0,5%) festgestellt. Die Preise in Deutschland, Spanien, Litauen, Luxemburg, Portugal und Slowenien blieben unverändert.
Jährliche Veränderungen
Im Vergleich zum November 2005 erhöhten sich die Erzeugerpreise im November 2006 in der Industrie ohne den Energiesektor in der Eurozone und in der EU25 um 3,5%. Die Preise im Energiesektor zogen um 6,9% bzw. 4,4% an. Vorleistungsgüter verteuerten sich in der Eurozone und in der EU25 um 6,2%. Die Preise für Investitionsgüter stiegen um 1,9% in der Eurozone und um 1,8% in der EU25. Die Gebrauchsgüterpreise erhöhten sich um 1,7% bzw. um 1,6%, und Verbrauchsgüter legten um 1,6% in beiden Gebieten zu.
Die Preise stiegen in allen Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen. Die höchsten Steigerungsraten wurden in Luxemburg (+15,6%), Ungarn (+9,4%) und Finnland (+6,1%) verzeichnet, die niedrigsten Steigerungsraten verbuchten Irland (+0,2%), Dänemark (+1,2%) und das Vereinigte Königreich (+1,3%).