Kritik-Gespräche gehören zum Unternehmeralltag. Wer sich hier falsch verhält, kann die Motivation seiner Mitarbeiter ganz erheblich untergraben. Änderungen setzen voraus, dass Sie sich erst einmal bewusst werden, welcher Typ von Kritiker Sie sind. Der folgende Test hilft Ihnen dabei.
Nehmen Sie sich jetzt etwas Zeit und füllen Sie den nachfolgenden Test aus. Je ehrlicher Sie dabei zu sich selbst sind, desto größer wird dabei Ihr Nutzen sein.
Nein = 1; Teils/Teils = 2; Ja = 3
So werten Sie den Test aus: 11 bis 18 Punkte: Gratulation! Ihnen fällt es nicht schwer, Kritik auszusprechen. Und in der Regel verändern Ihre Mitarbeiter auch ihr Verhalten. Lesen Sie im Beitrag "Kritikgespräche" des Handbuch für den Vorgesetzten, wie Sie Ihre Kritikgespräche noch effizienter führen können.
18 bis 33 Punkte: Machen Sie bitte noch eine differenziertere Analyse.
Wenn Sie die Fragen 1, 3, 4, 8 und 10 eher mit „Ja“ als mit „Nein“ beantwortet haben (mehr als 10 Punkte), sollten Sie etwas an Ihrer Konfliktbereitschaft tun. Sie brauchen sich wahrscheinlich keine Gedanken darüber machen, daß Sie Ihre Mitarbeiter zuviel kritisieren oder sie durch falsche Worte verletzen, denn Sie sind ein sensibler und feinfühliger Mensch. Trotzdem, denken Sie immer daran, Kritik zu vermeiden, ist letztlich ein Zeichen von Führungsschwäche.
Haben Sie die Fragen 2, 5, 6, 9 und 11 eher mit „Ja“ beantwortet (mehr als 10 Punkte), müssen Sie an Ihrem Dominanz-Verhalten arbeiten. Sie sprechen kritische Dinge sofort und ohne Umschweife an. Das ist gut und wichtig. Denken Sie aber daran, daß es effizienter ist, wenn Sie nicht immer mit dem Kopf durch die Wand gehen, und vermeiden Sie es, die Mitarbeiter durch zu große Härte zu verletzen.
Quelle
Handbuch für den Vorgesetzten
Fachverlag für Recht und Führung
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn http://www.vorgesetzter.de/