Vishay Intertechnology präsentiert ein neues Umgebungslichtsensor-Entwicklungskit, das es Entwicklern ermöglicht, die Umgebungslichthelligkeit zu messen und anzuzeigen, die Sensorempfindlichkeit abzustimmen, Software-Reaktionen zu definieren und ein Hardware-Layout zu erstellen. Mit dem neuen Kit möchte Vishay seinen Kunden dabei helfen, die Markteinführung neuer Produkte zu beschleunigen. Das Entwicklungskit unterstützt die neuen Umgebungslichtsensoren, die Vishay kürzlich vorgestellt hat.
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An Hardware umfasst das auf Bestellung angefertigte Entwicklungskit eine Adapterplatine und eine Sensorplatine. Die Sensorplatine enthält außer dem Umgebungslichtsensor, den der Kunde erproben möchte, einen A/DWandler und eine I2C-Schnittstelle. Die Adapterplatine wandelt das von der Sensorkarte gelieferte I2C-Signal in ein RS-232-Signal um, das direkt von einem PC weiterverarbeitet werden kann. Durch die direkte PC-Anbindung können Entwicklungsingenieure mit der Kombination aus Sensor- und Adapterplatine schnell und einfach Systemreaktionen auf unterschiedliche Umgebungslichtbedingungen definieren. Zur Kosteneinsparung und Beschleunigung der Prototypenentwicklung können Entwickler die I2C-Schnittstelle direkt an den Controller des Endprodukts anschließen und so die Sensorplatine integrieren.
Das Entwicklungskit enthält außerdem eine auf Microsoft® Windows® basierende Software zur Anzeige der Umgebungslichthelligkeit in diversen Maßeinheiten wie Lux, Mikroampere oder Volt, wahlweise im Dezimal- oder Hexadezimalformat. Die Umgebungslichthelligkeit in Lux wird außerdem analog durch einen Balken angezeigt. Mit der Software lassen sich auch die Sensorempfindlichkeit und die Abtastrate an die individuellen Anforderungen der Anwendung anpassen. Es stehen zwei Datenerfassungsbetriebsarten zur Auswahl: kontinuierliche Abtastung in benutzerdefinierten Zeitintervallen oder triggergesteuerte Einzelabtastung.
Die Umgebungslichtsensoren von Vishay ermöglichen es, die Helligkeit von LCDs und Tastatur-Hintergrundbeleuchtungen an die jeweiligen Lichtbedingungen anzupassen und tragen dadurch dazu bei, die Leistungsaufnahme von Consumer-Produkten zu verringern. Die Sensoren verbessern nicht nur die Ablesbarkeit von Anzeigen und sparen Energie, sondern sind auch eine umweltfreundliche Alternative zu Cadmium-basierten Fotowiderständen, die gemäß den RoHS- (Restriction of Hazardous Substances) Richtlinien nicht mehr eingesetzt werden dürfen.